Anträge / Anfragen

Empfohlen

Fortschritt benötigt Zeit

04.2019
Nach über 20 Jahren wird eine grüne Initiative hoffentlich bald Wirklichkeit: Die Gemeinde beabsichtigt auf dem Dach des Rathauses eine Photovoltaikanlage zu errichten. Damit würde die Gemeinde zum ersten Mal Eigentümer einer eigenen Anlage. Grün wirkt.

Fortschritt benötigt Aktion.

In 2019 wird die Gemeinde Wilnsdorf 50 Jahre alt. In zwei Ortsteilen wartete die Bevölkerung vergeblich darauf, dass Baugebiete in diesem Zeitraum realisiert werden: in Flammersbach und in Rinsdorf. Die jeweiligen Aufstellungsbeschlüsse erfolgten vor über 20 Jahren. Die Wilnsdorfer Grünen haben zusammen mit der BfW und FDP so wie der WPU für die Sitzung des Rates im Mai 2019 folgenden Antrag gestellt:
Für die Erschließung der Baugebiete „Auf dem Damm“ (Erweiterung) und „Dudenbach“ wird ein neuer Erschließungsträger gesucht. Die Möglichkeit, dass die Gemeinde wie in den 1990er Jahren erschließt, sollte nicht außer Acht gelassen werden.

Matthias Lohmann

Mitglied im: Bau- und Umweltausschuss (SB) der Gemeinde Wilnsdorf / Stv. Mitglied im Strategiekreis erneuerbare Energien des Kreies Siegen-Wittgenstein.

Diplom-Ingenieur eET; Qualitäts- und Energiemanagement Beauftragter

Kontakt

Hirte-Böcking-Weg 12
57234 Wilnsdorf
Mail: m.lohmann(at)gruene-wilnsdorf.de

Aktiv gegen Bevölkerungsschwund

04.2019
Die Wilnsdorfer Grünen hatten verschiedene Anfragen zu Baugebieten in der Gemeinde gestellt. Die Wertung der veröffentlichten Antworten der Verwaltung führte zu der Feststellung, dass es in Wilnsdorf weiterhin für die Einwohnerschaft nicht möglich ist zu erkennen, in welchen Zeiträumen und aufgrund welcher Tatbestände Realisierungen umgesetzt werden. Die Fraktion der Grünen im Rat der Gemeinde Wilnsdorf hat deshalb zwei Anträge eingereicht.
Zusammen mit BfW und FDP so wie der WPU für die Sitzung des Rates im Mai 2019 wurde folgender Antrag gestellt: Für die Erschließung der Baugebiete „Auf dem Damm“ (Erweiterung) und „Dudenbach“ wird ein neuer Erschließungsträger gesucht. Die Möglichkeit, dass die Gemeinde wie in den 1990er Jahren erschließt, sollte nicht außer Acht gelassen werden. Begründet wird der Antrag wie folgt: In 2019 wird die Gemeinde Wilnsdorf 50 Jahre alt. In Flammersbach und in Rinsdorf wartete die Bevölkerung vergeblich darauf, dass Baugebiete in diesem Zeitraum realisiert wurden. Die jeweiligen Aufstellungsbeschlüsse erfolgten vor über 20 Jahren.
In der Kategorie Zukünftige Baugebiete werden die beiden Gebiete „Dörrstruth“ in Anzhausen und „Auf’m Hofacker II“ in Wilgerdorf zur Zeit überplant. Zu diesen Gebieten wurden 1997/98 die Aufstellungsbeschlüsse gefasst. Angesichts der Zeiträume halten es die Grünen für sinnvoll, dass Rat und Öffentlichkeit über den gegenwärtigen Stand der jeweiligen Planung umfänglich informiert werden. Die Fraktion hat deshalb beantragt, diesen Punkt auf die Tagesordnung des Bau- und Umweltausschuss zu setzten. „Wir verbinden mit dieser Initiative die Hoffnung, dass der Abnahme der Bevölkerung entgegen gewirkt werden kann.“, so Ekkehard Blume, grünes Ratsmitglied.

Aktualisierung am 13.05.2019

Die Beantwortung der Nachfrage nach den Baugebieten wurde von der Verwaltung beantwortet, und ist unter folgendem link auf der HP der Gemeinde zufinden.
Bitte klicken Sie jeweils auf:
www.wilnsdorf.de – Ratsinfosystem – Sitzungskalender – Mai 2019 – 8.5. Bau- und Umweltausschuss –TOP 3.1 V

Haushalt 2019

12.2018:
Seit 1996 lebt die Gemeinde Wilnsdorf von der Hand in den Mund.
In jedem Jahr:
– hofft die Verwaltung, dass die Prognosen der Finanzen Bestand haben.
– steigt der Betrag, den Wilnsdorf an den Kreis zu zahlen hat.
– wird gerechnet, wie viel Euro bleiben übrig, um investiert zu werden.

Investitionen in Feuerwehrgerätehäuser, in Straßenausbau, in öffentliche Gebäude usw. erfordern einen viel höheren Betrag, als der Haushalt hergibt. So werden in 2019 Aufwendungen im Bereich Schulen fällig werden, deren Höhe noch zu ermitteln ist und die einen Nachtragshaushalt nötig machen. Wie der zu finanzieren ist, ist offen. Die Verschuldung der Gemeinde Wilnsdorf dürfte steigen.
Die Lösung für dieses Problem der permanenten Unterfinanzierung liegt uns Grünen am Herzen. Bedauerlich, dass die beiden „großen Fraktionen“ kein Interesse daran haben, die Misere zu bearbeiten.
Unsere Fraktion stimmte aus Verantwortung für die Menschen in der Gemeinde dem Haushaltsentwurf mehrheitlich zu, vor allem um die wenigen Investitionsvorhaben nicht zu gefährden. Die Verwaltung wird es freuen. Die Einwohnerschaft kann wieder schöne Bilder erwarten.

Tisch für Waldgruppe

27. Juni 2018

Die Waldpädagoginnen des DRK-Kindergartens Niederdielfen, Larissa Hoffmann und Stephanie Thönelt, und Leiterin des Kindergartens, Gabriele Oster, wünschten sich für ihre Arbeit vor Ort im Wald einen Tisch, der die Deichsel des Aufenthaltswagens verdeckt. Ekkehard Blume von den Wilnsdorfer Grünen erfüllte diesen Wunsch. Im Beisein der Vorsitzenden des DRK-Frauenvereins, Bürgermeisterin Christa Schuppler, wurde ein Tisch übergeben. Der Grund: In der Februarsitzung des Rates 2015 hatten die Grünen einen Antrag gestellt, wonach jedes Ratsmitglied das von der Verwaltung zur Verfügung gestellte I-Pad selbst zahlen sollte, da dieses auch privat zu nutzen ist. Dieser Antrag wurde abgelehnt. Die Grünen möchten auf diesem Wege der Öffentlichkeit die Kosten des dritten I-Pads zurückgeben. Die Grünen unterstützen mit der Teilfinanzierung des Tisches die naturnahe Bildungsarbeit im Lernort Wald.

19.Juni Sondersitzung !!!

09.06.2018:
Wilnsdorfer Finanzen

Am 19.06. wird im Rathaus um 18.00 Uhr eine Sondersitzung des Rates stattfinden. Mit Bundestags-, Landtagsabgeordneten und Landrat soll die gegenwärtige kommunale Finanzsituation der Gemeinde Wilnsdorf mit dem Ziel angesprochen werden, ob die Eingeladenen Personen Verbesserungen im Finanzsektor auf den Weg bringen wollen. Diese Sitzung geht auf einen Antrag unserer Fraktion zurück, der im Februar 2018 beschlossen wurde. Alle, die sich für dieses Thema interessieren, sind herzlich eingeladen.

Wahltäuschung Windkraftabstände

02.02.2018:
Enttäuscht wurden die Wählerinnen und Wähler, die den vollmundigen Versprechungen von CDU und FDP vor der letzten Wahl in NRW geglaubt haben. Der Abstand von Windenergieanlagen zur Wohnbebauung sollte auf 1500 m vergrößert werden. Mit dieser Maßnahme wäre ein weiterer Bau von Anlagen faktisch beendet worden. Nach dem 31.12.2015 gilt aber in NRW ein Abstand von 1000 m. Für diese Erkenntnis hätte ein Blick in den §249 des Baugesetzbuches(BauGB) genügt. Von Abgeordneten sollte man die Fähigkeit des Lesens erwarten können. Um §249 BauGB zu ändern, müsste die neue NRW-Regierung im Bundesrat eine entsprechende Gesetzesinitiative einbringen.

Ekkehard Blume als Leserbrief, Februar 2018

Trauerspiel Gemeindefinanzen, Ratsantrag

01.02.2018:
Trauerspiel Gemeindefinanzen
Für die nächste Sitzung des Rates haben die Grünen beantragt, dass die hiesigen Bundes- und Landtagsabgeordneten sowie der Landrat des Kreises Siegen-Wittgenstein zu einer Ratssitzung im ersten Halbjahr 2018 eingeladen werden und dass die Verwaltung bei allen finanziellen Belastungen, die durch Gesetzgebung von Bund und Land NRW verursacht werden, dem Rat und der Öffentlichkeit mitteilt, wie sich diese auf den Haushalt der Gemeinde Wilnsdorf auswirken. Beispiele:
Kosten für die Betreuung von Flüchtlingen in den Jahren 2015 und 2016 konnten bisher nicht refinanziert werden.
Der Gemeinde entstehen neue Belastungen durch die Betreuung von Asylbewerbern, deren Anträge abgelehnt wurden, die aber Widerspruch gegen ihren Bescheid eingelegt haben.
In 2017 hat das AMZ alle Feuerwehrgerätehäuser überprüft, weil neue Gesetze und Erlasse dies veranlassten. Die notwendigen Maßnahmen erfordern einen Millionenbetrag, der durch den Gemeindehaushalt aufzubringen ist.
Das wichtige gesellschaftliche Problem, bezahlbaren Wohnraum in der Gemeinde schaffen zu können, muss ebenfalls zügig gelöst werden.

Mit diesem Beschlussvorschlag soll ein Zeichen gesetzt werden, dass die Gemeinde Wilnsdorf sich nicht in ihr Schicksal der permanenten Unterfinanzierung ergeben will.
Die kommunalen Finanzen müssen verbessert werden.

Haushaltsrede 12.2018

 

Haushalt 2018

Die Gemeinde Wilnsdorf ist seit 1996 überschuldet. Jedes Jahr wird die Situation beklagt. Was hat sich seither geändert? Wenig!
Nach den Wahlen in 2017 haben Städte- und Gemeindebund und deutscher Städtetag auf die zunehmende Belastung der Kommunen hingewiesen. Die Forderung „Finanzielle Handlungsfähigkeit der Kommunen sicherstellen“ bleibt aktuell.
Damit dem jahrelangen Jammern Taten folgen können, hatte vor einem Jahr unsere Fraktion einen Antrag gestellt, Landtags- bzw. Bundestagsabgeordnete und Landrat hier in den Ratssaal einzuladen, um das Thema Gemeindefinanzen anzugehen. Dieser Beschluss ist immer noch gültig. Wir Grünen werden beantragen, dass er im ersten Halbjahr 2018 umgesetzt wird. Unsere Gründe:
Die Verwaltung der Gemeinde leidet seit Jahren unter einer zu dünnen Personaldecke. Frustrationsäußerungen, Krankheitsstände, Fluktuationen und Einstellungsprobleme belasten die tägliche Arbeit für die Bürgerschaft. Konkrete Beispiele sind Lehnscheid VII, Brücke Tretenbach, Hochbauangelegenheiten, Fachdienst 1.1, Baugebiete. Ein Dilemma, dass nur durch höhere Finanzausstattung der Gemeinde zu verbessern ist.
Bei der Vorstellung des Haushaltsentwurfes wurde die finanzielle Situation der Gemeinde Wilnsdorf schön geredet bzw. bleibt nebulös, weil konkrete Zukunftsperspektiven im Haushalt fehlen. Aktuelles Beispiel ist das Thema Feuerwehrgerätehäuser. Konkret sind 280.000 € eingestellt, für Absauganlagen. Kaum in die Öffentlichkeit gelangen konkrete Kostenberechnungen, dass bei jedem Feuerwehrgerätehaus bauliche Maßnahmen in nicht unerheblichem Maße zu finanzieren sind. Alle Planungen dazu bleiben in Umfang und Zeitdauer vage und müssen eingekauft werden.
Die Refinanzierung der gemeindlichen Leistungen für die Versorgung von Flüchtlingen aus 2015 und 2016 ist immer noch nicht in die Wege geleitet. Neue Kosten durch anerkannte Asylbewerber werden den Haushalt belasten.
In den kommenden drei Jahren stehen Ausgaben von 8,1 Mio. € als sonstige Finanzausgaben an, Altlasten, verursacht durch Karl Schmidt (CDU) und Werner Büdenbender (CDU). Die Wilnsdorfer Bürgerschaft wird nach 15 Jahren zur Kasse gebeten.
Die Gemeinde wird für Reparaturen und erstmaligem Ausbau von Straßen die Möglichkeiten wie gehabt ein wenig realisieren können. Wie in jedem Jahr ein Tropfen auf heißem Stein. Grundsätzliche Änderungen stehen in den finanziellen Sternen.
Des Weiteren beantragt unsere Fraktion, dass bei allen Gesetzen von Bund und Land jeweils veröffentlicht wird, welchen Anteil die Gemeinde Wilnsdorf zu tragen hat. Die Bürgerinnen und Bürger können damit erfahren, wie Bund und Land in die Haushaltskasse Wilnsdorfs greifen, vom Kreishaushalt ganz zu schweigen.

Ekkehard Blume

Bürgerbeteiligung IKEK

29.09.2017:
In der Sitzung des Rates im Juli wurde es auf den Weg gebracht, das Integrierte Kommunale Entwicklungskonzept, kurz IKEK. Zweck ist, die Gemeinde Wilnsdorf weiterzuentwickeln. Hervorgehoben werden die Herausforderungen des demografischen Wandels und die Folgen des Klimawandels. Für alle Ortsteile soll zunächst jeweils ein Istzustand (Stärken und Schwächen, Infrastruktur, Bevölkerungsentwicklung, u.a.m.) festgestellt werden. Im zweiten Schritt sollen darauf aufbauend Handlungskonzepte erarbeitet werden. Beide Inhalte, Istzustand und Handlungskonzepte, sind nur sinnvoll, wenn die Bürgerinnen und Bürger beteiligt werden. Im Herbst will die Verwaltung der Öffentlichkeit mitteilen, auf welche Weise diese Beteiligung erfolgen soll.

Eine Untersuchung zur Dorferneuerungsbedürftigkeit wurde 1990 für einige Ortsteile erstellt. Diese verschwand in der Schublade.

Wir Grünen fordern, dass den Bürgerinnen und Bürger eine Plattform geboten wird, auf der sie zu Wort kommen können.